| Immer mehr Tiere und Pflanzen vom Aussterben bedroht |
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Weltweit sind derzeit 16.306 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, fast zweihundert mehr als im vergangenen Jahr. Gefährdet sind über 41.000 Tier- und Pflanzenarten, wie die Weltnaturschutzunion IUCN in ihrer neuen Roten Liste feststellt. "Die Artenvielfalt nimmt immer schneller ab, und wir müssen jetzt handeln", erklärte IUCN-Chefin Julia Marton-Lefevre. Jedes vierte Säugetier, jeder achte Vogel und fast drei von vier beobachteten Pflanzen sind laut der in der Schweiz ansässigen Organisation in Gefahr. Zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehört unter anderem der Chinesische Flussdelfin. Eine aufwendige Suche nach dem Delfin im November und Dezember sei erfolglos verlaufen, erklärte die Naturschutzunion; er sei möglicherweise schon ausgestorben. Auch der Westliche Gorilla gilt nun als vom Aussterben bedroht. Die IUCN nahm zudem 723 Schildkröten, Schlangen und weitere Reptilien aus Nordamerika und Mexiko in ihre Rote Liste auf. Nur für eine einzige Tierart gab es leichte Entwarnung: Der Mauritiussittich gilt nur noch als gefährdet, aber nicht mehr als vom Aussterben bedroht. Rote Liste der bedrohten Tiere und Pflanzen: www.iucnredlist.org |


