Verein Reptilienstation

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Nachdem wir jetzt ein Architekturbüro gefunden haben, suchen wir jetzt noch einen Statiker, der diese Aufgabe als Leistungsspende übernehmen könnte.
Tierberichte
Zoo von "Krokodiljäger" lockt Touristen nach Australien PDF Drucken E-Mail

Die Witwe des berühmten australischen "Krokodiljägers" Steve Irwin will den Zoo ihres verstorbenen Mannes zu einer riesigen Touristenattraktion ausbauen. Das derzeit 28 Hektar große Gelände des Zoos in Queensland soll in den nächsten fünf Jahren auf 400 Hektar ausgeweitet werden, sagte Terri Irwin bei der Vorstellung der Umbaupläne. Touristen sollen durch einen afrikanischen Safari-Park und ein Hotel mit 350 Zimmern angelockt werden. Ihr Ziel sei es, dass der Tierpark eines Tages zu den Hauptattraktionen in Australien zählen werde, sagte sie.

Irwin dementierte Gerüchte, wonach sie mit ihren Kindern Bindi und Robert in die USA zurückkehren wolle. "Der Australia Zoo gehört der Familie Irwin und wird es immer bleiben", bekräftigte sie. Ihr Ehemann war durch lebensgefährliche Aktionen mit Krokodilen berühmt geworden, setzte sich aber auch für den Naturschutz ein. Er wurde im September 2006 bei Dreharbeiten am Great Barrier Reef von einem Rochen getötet.

 
Winzige Riesen im Zoo Zürich PDF Drucken E-Mail

Bei den Galapagos-Schildkröten im Zoo Zürich ist Nachwuchs geschlüpft. Und weitere Miniatur-Ausgaben künftiger Riesen werden erwartet.

Der Zoo engagiert sich seit Jahren auch für die Erhaltung der arg bedrohten Tiere in freier Natur.

Eifrig beineln zwei handteller-grosse Schildkrötlein durch die Galapagos-Anlage. Das dritte Geschwisterchen hat sich irgendwo versteckt. Im Inkubator liegen zurzeit noch ein Dutzend weitere Eier, wie Kurator Samuel Furrer am Mittwoch vor den Medien sagte.

Die Kleinen bewohnen ein eigenes Abteil, das mit grossen Steinbrocken von der übrigen Anlage abgetrennt ist. Hier bleiben sie die ersten vier Lebensjahre - zur Sicherheit, könnten sie doch von ihren grossen Verwandten aus Versehen platt gewalzt werden.

Zusammen mit anderen Grossen leben hier die Eltern der Kleinen: Der riesenhafte, rund 50-jährige Jumbo bringt stolze 210 Kilogramm auf die Waage. Deutlich kleiner, aber immer noch eindrücklich ist Mutter Nigrita. Mit ihren gut 70 Jahren ist sie im besten Schildkrötenalter.


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Warum Krokodile keine Wellen schlagen PDF Drucken E-Mail

US-Wissenschafter untersuchten das für die Jäger so wichtige unauffällige Tauchvermögen - eine mobile Lunge macht's möglich

Krokodile sind hervorragende Lauerjäger: Sie verharren reglos unter Wasser, um dann blitzschnell zuzuschlagen; zwischen einer Viertel- und einer halben Stunde können sie unbemerkt unter der Wasseroberfläche lauern. Ihrem ansatzlosen Auftauchvermögen, das ihnen erst das Überrumpeln der Beute ermöglicht, gingen nun Wissenschafter der Universität Utah nach.

Sie fanden bei der Untersuchung von Mississippi-Alligatoren heraus, dass Krokodile mit Hilfe der Muskulatur an Zwerchfell, Becken, Bauchraum und Rippen ihre Lungen innerhalb ihres Körpers hin- und herschieben. Diese ermöglicht ihnen gleichsam als mobile "Schwimmblase", ohne äußerliche Bewegung auf- und abtauchen. "Sie liegen auf der Wasseroberfläche und spannen diese Muskeln an, um unterzutauchen, indem sie ihre Lungen zum Schwanz ziehen", erläuterte der führende Autor der im "Journal of Experimental Biology" veröffentlichten Studie, Todd Uriona. Schiebt ein Krokodil seine Lunge wieder in Richtung Kopf, taucht es auf. "Dadurch können sie sich im Wasser bewegen, ohne viel Unruhe zu verursachen", sagt Uriona. "Das ist sicher besonders wichtig, wenn es darum geht, sich an ein Tier anzuschleichen, ohne Wellen zu machen."


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PETA-Deutschland e.V. fordert: Exoten raus aus dem Wohnzimmer PDF Drucken E-Mail

Anlässlich der Reptilienbörse in Hamm am 15. März (laut Veranstalter die weltweit größte Reptilienmesse) weist die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. darauf hin, dass exotische Tiere im Wohnzimmer nichts zu suchen haben. Deutschland gehöre zu den größten Absatzmärkten für Wildtiere. Auch die Gefahren, die von ausgesetzten oder entlaufenen teils sehr giftigen Tieren ausgehen, nehmen rapide zu und Giftnotzentralen schlagen mittlerweile Alarm. Hessen habe bereits reagiert und im Oktober 2007 ein Gesetz erlassen, das die Haltung gefährlicher exotischer Tiere verbietet. Auch in Schleswig-Holstein gebe es ein ähnliches Verbot. In NRW habe die Landesregierung die Probleme erkannt und antwortet auf eine Kleine Anfrage der BÜNDNISGRÜNEN (Drucksache 14/80) wie folgt: „Problematisch ist meist der Bereich der Haltung von nicht artgeschützten exotischen Tieren. Hier sind häufig unzureichende Sachkenntnis der Halter und schlechte Unterbringung und Pflege der Tiere anzutreffen. Da die Nachfrage in diesem Bereich angestiegen ist, - dies zeigt sich u.a. an der steigenden Anzahl sogenannter Tierbörsen - , hat sich auch der Handel darauf eingestellt und sein Angebot entsprechend erweitert. … Insgesamt beurteilt die Landesregierung die Problematik des Handels mit und der Haltung von exotischen Tieren als kritisch.“


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Alligatoren verschieben ihre Atmungsorgane beim Tauchen PDF Drucken E-Mail
Mississippi-Alligatoren können ihre Lungen verschieben, um unter Wasser zu manövrieren. Das haben Forscher an der Universität von Utah in Salt Lake City nun erstmals nachgewiesen. Um den Mechanismus genauer zu untersuchen, implantierten die Biologen Todd Uriona und Colleen Farmer fünf Tieren Elektroden. So konnten sie beobachten, wie die Reptilien mit Hilfe spezieller Muskeln die Position ihrer Atmungsorgane nach vorne oder hinten verlagern, um ihren Auftrieb zu regulieren. Weil die Tiere dazu weder Schwanz noch Beine einsetzen müssen, bewegen sie sich besonders leise unter Wasser.

Ein ausgewachsener Mississippi-Alligator erreicht mehr als fünf Meter Länge und kann auch Menschen gefährlich werden. Für ihre Experimente wählten Uriona und Farmer daher keine erwachsenen Tiere, sondern zwei Jahre alte Jungtiere mit maximal einem halben Meter Körperlänge. Diesen in Gefangenschaft geborenen Reptilien setzten die Biologen an fünf unterschiedlichen Stellen des Körpers Elektroden ein. Anhand einer so genannten Elektromyographie, bei der die elektrischen Signale der Muskeln gemessen werden, bestimmten sie anschließend die Aktivität verschiedener Muskelgruppen, während die Tiere tauchten.


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Genmutation macht Schlangen immun gegen Amphibiengift PDF Drucken E-Mail
Eine winzige genetische Mutation hat bei einigen Exemplaren der amerikanischen Strumpfbandnatter eine Superresistenz gegen die Sekrete des rauhäutigen Gelbbauchmolches Taricha granulosa ausgelöst. Diese Mutation macht die Schlangen nun immun gegen das stark toxische Gift ihrer Leibspeise. Dies entdeckten Forscher um Charles Hanifin von der Hopkins Marine Station der Universität von Stanford in Kalifornien.

Der rauhäutige Gelbbauchmolch produziert ein Amphibiengift, das ihn vor Fressfeinden schützen soll. Doch statt sich von diesem Gift abschrecken zu lassen, entwickelte die amerikanische Strumpfbandnatter Thamnophis sirtalis eine Resistenz gegen das Molchsekret. Seither liefern sich beide Kontrahenten ein gegenseitiges Wettrüsten: Der Molch produziert ein immer stärkeres Amphibiengift, die Schlange eine bessere Resistenz.


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