| 19.09.2007 - Reptilienstation bittet um Unterstützung |
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Die Reptilienstation bittet um Unterstützung 19.09.2007, Horn - Die Anfang 2007 in Horn gegründete Reptilienstation von Astrid und Torsten Wenzel hat in den letzten Monaten soviele Reptilien aufgenommen, dass jetzt ein Umzug in grössere Räumlichkeiten notwendig geworden ist, um auch in Zukunft abgegebenen, ausgesetzten und beschlagnahmten Reptilien ein neues Zuhause bieten zu können. "Wir haben in Oberhöflein einen kleinen Bauernhof erworben und wollen dort den vorhandenen Stadl zu einem Terrarienhaus umbauen" sagt Torsten Wenzel und führt weiter aus: "Wir brauchen leider bei der Finanzierung des Umbaus noch reichlich Unterstützung, denn auf staatliche Unterstützung warten private Einrichtungen, wie unsere, leider vergeblich. Sehr hilfreich wären auch Sachspenden von entsprechenden Unternehmen, wie z.B. eine Betonfirma, welche uns das Fundament erstellt. Baufirmen, welche uns Baumaterialien (Steine, Dämmmaterial) zur Verfügung stellen oder Glaser, die uns für die Terrarien Glas liefern können.". Die Reptilienstation der Familie Wenzel beherbergt derzeit über 40 verschiedene Reptilien, wie Agamen, Leguane, Warane, Schlangen und Schildkröten. "Es werden ständig mehr die uns weitervermittelt oder direkt bei uns abgegeben werden. Uns fehlt in Horn leider auch der Platz für eine artgerechte Unterbringung, denn viele der Reptilien müssen einzeln gehalten werden da sie männlich sind und sich mit anderen männlichen Artgenossen nicht gemeinsam halten lassen. Ein Umzug war damit also unumgänglich." so Torsten Wenzel. In der privat finanzierten Reptilienstation werden sehr viele Reptilien aufgenommen, welche aufgrund von Haltungsfehlern der Vorbesitzer krank geworden sind. Mundfäule, gebrochene Gliedmaßen, Nierenprobleme - einigen Reptilien konnte geholfen werden, einige mussten leider nach erfolglosen Therapieversuchen durch die Tierklinik Strebersdorf, welche die Reptilienstation tierärztlich betreut, letztendlich doch eingeschläfert werden. "Es ist sehr traurig, wenn man erfährt was diesen Reptilien passiert ist." sagt Astrid Wenzel abschliessend. Wer die Arbeit der Reptilienstation unterstützen möchte, wird gebeten eine Spende auf das Konto 7200005523 (Blz: 20221) bei der Sparkasse Horn einzuzahlen. Jeder Cent kommt ausschliesslich den Reptilien zu gute. Derzeit belaufen sich die Kosten für den Unterhalt der Reptilien auf 1.000 Euro im Monat (Futter und Tierarztkosten). Hierzu kommen noch Anschaffungskosten für Terrarien, Technik und die laufenden Stromkosten. Dieses wird momentan von der Familie Wenzel alleine getragen. Um auch weiterhin Reptilien helfen zu können, ist man auf die Unterstüzung von Sach- und Geldspenden angewiesen. Weitere Informationen über die Reptilienstation unter der URL http://www.reptilienstation.com/ Kontakt: Verein Reptilienstation A-2091 Oberhöflein 47 Mobil: 0660 313 25 04 Bildverweise: 01.jpg - grüne Wasseragame / Physignathus cocincinus (Jungtier) mit Mundfäule 02.jpg - grüne Wasseragame / Physignathus cocincinus mit Brüchen aufgrund Kalzium und UV-Mangel 03.jpg - Bartagame / Pogona vitticeps mit Nierenproblemen 04.jpg - Dornschwanzagame / Uromastyx ocellata dehydriert aufgrund Flüssigkeitsmangel Alle Bilder Copyright bei Torsten Wenzel Die Bilder als ZIP-Datei hier herunterladen |